Jeanette Stappenbeck 
Mut ist mit deiner Seele zu tanzen


Blog 




Trauma & gehaltene Stressenergie 

Wie dein Nervensystem dein Verhalten beeinflusst


Viele Menschen denken bei Trauma an extreme Ereignisse. 


Doch Trauma ist nicht unbedingt das, was passiert ist, sondern das, was im Nervensystem zurückbleibt, wenn eine Erfahrung nicht verarbeitet werden konnte.

Trauma kann als gehaltene Stressenergie verstanden werden, die sich im Körper und Nervensystem abspeichert. Wenn wir in einer überwältigenden Situation weder kämpfen noch fliehen können und gleichzeitig keine beruhigende Co-Regulation durch eine sichere Bindungsperson erfahren, bleibt die aktivierte Energie im System bestehen. Der Körper findet keinen Abschluss – und speichert den Zustand ab.


Diese gespeicherte Stressenergie kann später durch bestimmte Trigger wieder aktiviert werden. Oft geschieht das unbewusst. Der Körper reagiert dann so, als wäre die ursprüngliche Situation erneut präsent. Dabei können fragmentierte Teile der ursprünglichen Stressreaktion aktiviert werden, körperlich, emotional oder mental.

Trauma liegt nicht im Ereignis, sondern in der Verarbeitung
Zwei Menschen können das gleiche Erlebnis haben – und nur einer entwickelt langfristige Symptome. Das liegt daran, dass Trauma sehr individuell ist. 

Entscheidend ist, ob das Nervensystem die Erfahrung verarbeiten konnte oder nicht.
Wenn diese Verarbeitung nicht gelingt, bleibt der Körper in einem Zustand erhöhter Alarmbereitschaft oder in einer Erstarrung hängen. 


Beide Zustände kosten Energie und können sich langfristig auf Gesundheit,
Verhalten und Emotionen auswirken.

Mögliche Folgen gehaltener Traumaenergie
Chronisch erhöhter Cortisolspiegel
Ein dauerhaft aktiviertes Stresssystem kann zu erhöhtem Cortisol führen. 
Das kann unter anderem:

  • das Abnehmen erschweren
  • den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen
  • das Stressniveau im Alltag erhöhen
  • Muskelverspannungen


Wenn der Körper im „Kampf oder Flucht“-Modus bleibt, erhöht sich der Muskeltonus. Typische Folgen sind:

  • Nackenverspannungen
  • Schulterprobleme
  • Rückenschmerzen
  • allgemeine körperliche Anspannung


Der Körper ist ständig bereit zu reagieren, auch wenn keine reale Gefahr besteht.


Prokrastination als Erstarrungsreaktion
Prokrastination wird oft als Disziplinproblem gesehen. Aus nervensystemischer Sicht kann sie jedoch eine Freeze-Reaktion sein. 


            

Das Nervensystem als Schutzmodus:
Aufgaben werden aufgeschoben
Bewegung fällt schwer
Entscheidungen werden vermieden
Handlungsfähigkeit ist eingeschränkt
Das ist kein „Nicht-Wollen“, sondern häufig ein „Nicht-Können“.
Extreme Müdigkeit und Erschöpfung
Unverarbeitete Emotionen und dauerhafte innere Anspannung kosten enorm viel Energie. 

Viele Betroffene erleben:
chronische Müdigkeit
Antriebslosigkeit
mentale Erschöpfung
das Gefühl, ständig ausgelaugt zu sein


Der Körper arbeitet permanent im Hintergrund, um das innere Gleichgewicht zu halten.


Spannungen können nicht abgebaut werden
Wenn Stressenergie im Nervensystem gebunden bleibt, fällt es schwer, wirklich zu entspannen. Selbst in Ruhe bleibt eine Grundanspannung bestehen. Der Körper findet nicht mehr vollständig in Regeneration und Erholung.

Schutzmechanismen des Körpers

Manche Menschen entwickeln körperliche Schutzstrategien. Dazu kann auch Gewichtszunahme gehören, die unbewusst als „Schutzpanzer“ dient. Der Körper versucht Sicherheit herzustellen auf seine eigene Weise.

Unterstützung für das Nervensystem
Neben traumsensibler Arbeit können auch sanfte Methoden unterstützend wirken. 
Manche Menschen nutzen ätherische Öle zur emotionalen Begleitung im Alltag:

  • Lemon – für Fokus und mentale Klarheit
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  • Green Mandarin – bei Überforderung
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  • Wild Orange – bei Energiemangel
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  • Eucalyptus – für Wohlbefinden
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  • Adaptiv – bei emotionaler Erschöpfung
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  • Lavendel – für Balance und Kommunikation
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  • Balance – für Erdung
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  • Citrus Bliss – für Kreativität
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  • Lemongrass – für emotionale Reinigung
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  • Peppermint – für Konzentration
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  • On Guard – für inneren Schutz
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  • Motivate – zur Förderung der Motivation


Diese können das Nervensystem unterstützen, ersetzen jedoch keine Traumaarbeit oder therapeutische Begleitung.


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Fazit
Trauma ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist eine natürliche Reaktion des Nervensystems auf überwältigende Erfahrungen. Der Körper speichert, was nicht verarbeitet werden konnte – und versucht, uns damit zu schützen.

Viele Symptome wie Erschöpfung, Prokrastination oder körperliche Verspannungen können Ausdruck dieser gehaltenen Stressenergie sein. Wenn wir beginnen, unser Nervensystem besser zu verstehen, entsteht oft mehr Mitgefühl für uns selbst.

Integration bedeutet nicht, dass das Ereignis ungeschehen wird, es bedeutet, dass das Nervensystem lernt, dass die Gefahr vorbei ist und wieder in Sicherheit zurückfinden kann. 







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